Historische Entwicklung der Fa. Lütgert & Co. GmbH
1913
Gründung des Unternehmens durch Wilhelm Lütgert und dem Teilhaber Donner unter dem Namen „Donner & Lütgert“ als OHG.
1916
Nach dem Ausstieg von Herrn Donner erfolgte die Umfirmierung als GmbH unter dem Namen „Lütgert & Co“. Heinrich Desch war bis 1922 Teilhaber, während Dr. Eduard Weddigen bis 1924 als Mitgesellschafter des Unternehmens auftrat.
1920
Start der mechanischen Bearbeitung mit 3 konventionellen Horizontaldrehmaschinen.
1924
Großer Brand - Funkenflug im Holzlager der Modelltischlerei verursacht einen verheerenden Großbrand, der das Firmengebäude bis auf die Grundmauern zerstört. Den Wiederaufbau nutzte Wilhelm Lütgert zum Auskaufen der Anteilseigner und wurde alleiniger Gesellschafter. Seinem Sohn, Wilhelm Lütgert Jun. wurde Prokura erteilt. Im Jahre 1927 verstarb Wilhelm Lütgert und seine Witwe Johanna Lütgert führte das Unternehmen als alleinige Gesellschafterin weiter.
1927-1947
Nach 1933 sorgte die allgemeine Aufrüstung für einen Aufschwung im deutschen Maschinenbau. Obwohl Lütgert nicht in die Rüstungsindustrie lieferte, profitierte man sehr von der Entwicklung nach dem 2. Weltkrieg.
Im Gegensatz zu vielen deutschen Fertigungsstätten, wurde Lütgert im Kriege jedoch nicht zerstört. Für die Wiederaufnahme der Produktion erhielt Lütgert von den Besatzungsmächten eine „production permit“.
Die im Krieg teilweise abgezogenen Maschinen wurden anschließend zurückgebracht und sowohl der Ausbau der Gießerei, wie auch der Neubau einer eigenen Halle für die mechanische Bearbeitung waren eine zukunftsweisende und richtige Entscheidung.
Gesellschafter des Unternehmens waren Johanna Lütgert, sowie die Brüder Wilhelm und Walter Lütgert. Die Betriebsleitung wurde vorerst alleine durch Wilhelm Lütgert übernommen, da Walter Lütgert, der 1939 eingezogen wurde, erst 1950 aus russischer Gefangenschaft zurückkehrte.
1951-1959
Wachsende Nachfragen führten zu einer Erweiterung der Dreherei, welche schließlich im Jahre 1959 in einer separaten Halle neu aufgebaut wurde.
1968
Ernennung zum Geschäftsführer in 3. Generation von Friedrich Wilhelm Lütgert.
1969-1970
Die steigenden Anforderungen an die Gussqualität führen zu Investitionen in eine neue Sandaufbereitungsanlage sowie eine Mechanisierung der Gießerei.
1972
Ausbau der Vertriebstätigkeiten im europäischen In- und Ausland.
Beginn der Partnerschaft mit der Fa. Flohr Industrietechnik GmbH aus Waldshut, als Vertriebspartner für den Raum Süddeutschland sowie die gesamte Schweiz. Die Zusammenarbeit wurde an der Hannovermesse 1972 von Dipl.-Ing. Heinz Flohr und Walter Lütgert unterzeichnet und hat nach wie vor Bestand.
1981
Umbau und Erweiterung des Bürogebäudes für neue Arbeitsplätze im Bereich der Technik sowie der Verwaltung.
1988
Verstarb Wilhelm Lütgert.
2000
Verstarb Walter Lütgert.
2008
Übergang des Unternehmens an den langjährigen Freund und Partner Herrn Heinz Flohr sowie dessen Sohn Stefan Flohr. Die Zukunftsfähigkeit zu sichern sowie die Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen sind das oberste Ziel des weiterhin inhabergeführten mittelständischen Unternehmens.
2008-2011
Neue Investitionen in eine weitere Aufrüstung des Maschinenparks durch eine vollgesteuerte Karusselldrehmaschine - Fabrikat HESSAPP, sowie in eine Komplettrevision einer Karusselldrehmaschine SCHIESS KZ250 zur Bearbeitung von Durchmessern bis Ø 2.700mm
Lütgert & Co. GmbH
Eisengießerei und Maschinenfabrik
Friedrichsdorfer Straße 48
33335 Gütersloh
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